Was ist ein Ablöseschreiben und wann brauche ich es?
Das Ablöseschreiben (auch: Ablöseanfrage oder Kündigungsschreiben) ist ein formeller Brief, mit dem Sie Ihre Bank auffordern, Ihnen die exakte Ablösesumme für Ihren Kredit zu einem bestimmten Datum mitzuteilen.
Sie benötigen es in folgenden Situationen:
- Sie möchten Ihren Kredit mit Eigenkapital vorzeitig zurückzahlen
- Sie möchten Ihren Kredit durch einen neuen, günstigeren ablösen (Umschuldung)
- Sie möchten mehrere Kredite zu einem zusammenfassen (Kreditbündelung)
Was muss die Bank Ihnen mitteilen? (Ihre gesetzlichen Rechte)
Ihre Bank ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen folgendes mitzuteilen:
- Restschuld zum gewünschten Termin (inkl. anteiliger Zinsen)
- Vorfälligkeitsentschädigung – maximal 1% (§ 502 BGB)
- Kontoverbindung für die Überweisung
- Diese Auskunft ist kostenlos und unverzüglich zu erteilen (§ 14 PAngV)
Ablöseschreiben vs. Ablösebescheinigung: Der Unterschied
Das Ablöseschreiben schicken Sie an die Bank – es ist Ihre Anfrage. Die Ablösebescheinigung kommt von der Bank zurück – sie ist die offizielle Bestätigung mit dem konkreten Ablösebetrag. Sobald Sie die Ablösebescheinigung haben, können Sie den Betrag überweisen.
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Tom Trögler hat die gesetzlichen Grundlagen zur vorzeitigen Kreditablösung (§ 500, § 502 BGB, § 14 PAngV) analysiert und die Vorlagen entsprechend formuliert. Die Vorlagen dienen als Orientierung und ersetzen im Streitfall keine Rechtsberatung. Mehr über unsere Redaktion lesen.
Zuletzt inhaltlich geprüft am: 12. März 2026