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Dispokredit umschulden – Konto im Minus durch Ratenkredit ausgleichen
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Konto im Minus?
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Dispokredite verlangen astronomische Zinsen (oft über 12%). Das frisst monatlich hunderte Euro. Eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit bringt Ihr Konto sofort ins Plus und senkt die Belastung drastisch.

Die Dispo-Falle: Warum Warten teuer ist

Ein Dispositionskredit (kurz Dispo) ist ein Kontokorrentkredit, der Ihnen einen finanziellen Spielraum auf Ihrem Girokonto gewährt. Banken verdienen extrem gut daran: Die durchschnittlichen Zinsen für einen Dispo liegen in Deutschland oft zwischen 11% und 15% p.a. (Bundesbank Zinsstatistik) – bei geduldeten Überziehungen sogar noch höher.

Wer dauerhaft mit 3.000 € bis 5.000 € im Minus ist, zahlt monatlich horrende Summen, ohne den eigentlichen Kreditbetrag (die Schulden) auch nur um einen Cent zu tilgen. Man bezahlt lediglich für das Privileg, im Minus sein zu dürfen.

Rechenbeispiel: Die genannten Zinssätze dienen ausschließlich der Illustration und sind fiktive Beispielwerte. Sie stellen kein Kreditangebot dar. Tatsächliche Zinsen hängen von Ihrer individuellen Bonität und dem jeweiligen Kreditinstitut ab.

Rechenbeispiel: Dispo vs. Ratenkredit

Angenommen, Sie nutzen dauerhaft 4.000 € Ihres Dispos bei 13% Zinsen. Sie zahlen 520 € Zinsen im Jahr, ohne den Betrag zu tilgen.

Schulden Sie diesen Betrag in einen Ratenkredit um (z.B. 5% eff. Jahreszins über 36 Monate), haben Sie nicht nur nach 3 Jahren alle Schulden abbezahlt, sondern sparen im selben Zeitraum massiv Zinsen. Das Konto ist sofort wieder ausgeglichen.

Vergleich: Dispokredit vs. Ratenkredit – Zinsbelastung im Überblick

Wie funktioniert die Dispo-Umschuldung?

Der Vorgang ist denkbar einfach und erfordert keinen Termin bei Ihrer Hausbank:

Rechtliche Grundlage: § 504 BGB – Überziehungskredit · BaFin: Überziehungskredite

  1. Bedarf ermitteln: Prüfen Sie den aktuellen Minus-Saldo Ihres Girokontos. Rechnen Sie ggf. noch anstehende Abbuchungen dazu.
  2. Vergleichen: Suchen Sie über unseren Rechner (unten) nach einem frei verwendbaren Ratenkredit in Höhe Ihres Minus-Saldos.
  3. Auszahlung: Sobald der neue Kredit bewilligt ist, überweist die neue Bank die Kreditsumme direkt auf Ihr Girokonto.
  4. Ziel erreicht: Ihr Konto ist auf Null (oder im Plus). Sie zahlen nun lediglich die deutlich günstigere, feste monatliche Rate an die neue Bank ab.
Alternative: Direktantrag*

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Foto von Tom Trögler

Fachbeitrag von Tom Trögler

Expertengeprüft LinkedIn

Tom Trögler ist Wirtschaftsinformatiker und analysiert seit Jahren die Zinsmargen deutscher Banken. Sein klarer mathematischer Rat: Ein dauerhaft genutzter Dispo ist die teuerste Form der Finanzierung und sollte sofort durch einen Ratenkredit abgelöst werden. Mehr über unsere Redaktion lesen.

Zuletzt inhaltlich geprüft am: 6. März 2026

Schritt 2: Dispo heute noch ablösen

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Häufige Fragen zur Dispo-Umschuldung

Warum sind Dispokredite so teuer?

Dispokredite sind ungesicherte, sehr flexible Kredite. Banken lassen sich diese Flexibilität und das höhere Ausfallrisiko mit durchschnittlich 12% bis 15% Zinsen teuer bezahlen. Ein Ratenkredit ist deutlich günstiger, da Laufzeit und Ratenhöhe vertraglich fixiert sind.

Muss ich meine Hausbank über die Umschuldung informieren?

Nein, das ist nicht zwingend erforderlich. Wenn der neue Kredit ausgezahlt wird, gleichen Sie damit das Minus auf Ihrem Girokonto aus. Ab diesem Moment fallen keine Dispozinsen mehr an.

Ist die Umschuldung eines Dispokredits Schufa-neutral?

Ja, der Konditionsvergleich über unseren Partner Tarifcheck erfolgt als 'Anfrage Kreditkonditionen'. Dies hat keinen Einfluss auf Ihren Schufa-Score. Die eigentliche Umschuldung (Ablösung des Dispos durch einen Ratenkredit) wirkt sich mittelfristig sogar positiv aus, da Sie finanzielle Struktur beweisen.

Kann ich den Disporahmen nach der Umschuldung behalten?

Grundsätzlich ja. Wir empfehlen jedoch, den Disporahmen bei der Bank nach der Ablösung zu kündigen oder drastisch zu reduzieren (auf z.B. 500 € für echte Notfälle), um nicht erneut in die Zinsfalle zu tappen.