Die Dispo-Falle: Warum Warten teuer ist
Ein Dispositionskredit (kurz Dispo) ist ein Kontokorrentkredit, der Ihnen einen finanziellen Spielraum auf Ihrem Girokonto gewährt. Banken verdienen extrem gut daran: Die durchschnittlichen Zinsen für einen Dispo liegen in Deutschland oft zwischen 11% und 15% p.a. (Bundesbank Zinsstatistik) – bei geduldeten Überziehungen sogar noch höher.
Wer dauerhaft mit 3.000 € bis 5.000 € im Minus ist, zahlt monatlich horrende Summen, ohne den eigentlichen Kreditbetrag (die Schulden) auch nur um einen Cent zu tilgen. Man bezahlt lediglich für das Privileg, im Minus sein zu dürfen.
Rechenbeispiel: Dispo vs. Ratenkredit
Angenommen, Sie nutzen dauerhaft 4.000 € Ihres Dispos bei 13% Zinsen. Sie
zahlen 520 € Zinsen im Jahr, ohne
den Betrag zu tilgen.
Schulden Sie diesen Betrag in einen Ratenkredit um (z.B.
5% eff. Jahreszins über 36 Monate), haben
Sie nicht nur nach 3 Jahren alle Schulden abbezahlt, sondern
sparen im selben Zeitraum massiv Zinsen. Das Konto ist
sofort wieder ausgeglichen.
Wie funktioniert die Dispo-Umschuldung?
Der Vorgang ist denkbar einfach und erfordert keinen Termin bei Ihrer Hausbank:
Rechtliche Grundlage: § 504 BGB – Überziehungskredit · BaFin: Überziehungskredite
- Bedarf ermitteln: Prüfen Sie den aktuellen Minus-Saldo Ihres Girokontos. Rechnen Sie ggf. noch anstehende Abbuchungen dazu.
- Vergleichen: Suchen Sie über unseren Rechner (unten) nach einem frei verwendbaren Ratenkredit in Höhe Ihres Minus-Saldos.
- Auszahlung: Sobald der neue Kredit bewilligt ist, überweist die neue Bank die Kreditsumme direkt auf Ihr Girokonto.
- Ziel erreicht: Ihr Konto ist auf Null (oder im Plus). Sie zahlen nun lediglich die deutlich günstigere, feste monatliche Rate an die neue Bank ab.
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Tom Trögler ist Wirtschaftsinformatiker und analysiert seit Jahren die Zinsmargen deutscher Banken. Sein klarer mathematischer Rat: Ein dauerhaft genutzter Dispo ist die teuerste Form der Finanzierung und sollte sofort durch einen Ratenkredit abgelöst werden. Mehr über unsere Redaktion lesen.
Zuletzt inhaltlich geprüft am: 6. März 2026